Regionales . Schönes . Ungewöhnliches
in der historischen Engelgasse!

Es war die Erfüllung eines langjährigen Traums, als ich nach 30 Jahren im September 2011 erstmals die Türe zur ALTEN WERKSTATT meines Vaters wieder öffnen konnte. Einheimische und Besucher von Gengenbach finden seither in diesen Räumen witzige Souvenirs, ausgefallene Dekoration, Kunst aus der Region und viele Dinge, die man nicht an jeder Ecke sieht.

Fast lebensecht sitzt mein Vater vor seiner früheren Malerwerkstatt in der historischen Engelgasse, aus Zirbelholz geschnitzt von Berthold Eble aus Nordrach. Gäste aus aller Welt setzen sich gerne neben ihn auf’s Bänkle, scherzen und plaudern mit ihm in allen Sprachen und nutzen die Gelegenheit für ihre Fotos.

Ich möchte auch Sie in meinen Laden im Gengenbacher Engelgässle einladen. Stöbern Sie in aller Ruhe und lassen Sie sich überraschen. Und wenn Sie etwas über die Geschichte der ALTEN WERKSTATT wissen wollen, dann lesen Sie einfach unten weiter.

Herzlichst
Ihre Monika Kopf


Geschichte der ALTEN WERKSTATT

Text?Viele Jahre plagte mich, dass in meinem Elternhaus die ehemalige Malerwerkstatt meines Vaters nur als Abstellraum genutzt wurde. Und das trotz der guten Lage in der historischen Engelgasse in Gengenbach! Wo im Sommer der Nachtwächter mit seinem Gefolge durchzieht und viele Touristen die alten Fachwerkhäuser bewundern.

Text?Irgendwann im Laufe der Jahre versuchten wir Ordnung in die verlassenen Räume zu bringen. Aber es war ja super-praktisch, dort alles abzustellen – so war die Mühe immer vergebens. Auch mein Versuch, nach und nach die Wände mit Mosaik zu verschönern, half nicht weiter. Zwar machte es Spaß, auf die vergammelten Wände schöne Motive zu zaubern (das Bild zeigt einen Sternenhimmel aus den Scherben eines blauen Blumenkübels kombiniert mit alten Badfliesen), aber es trug keinesfalls zur Nutzung der Räume bei. Als wir dann irgendwann die Schaufenster an einen Schnapsbrenner vermieten wollten, war das Schicksal brutal dagegen. Grundübel für alles Versagen aber war wohl, daß keiner von uns Zeit und Kraft hatte, um Ideen zu entwickeln und umzusetzen.

Mein „normales“ Berufsleben verbrachte ich beim Burda-Verlag. Gemeinsam mit meinem Team habe ich über Jahrzehnte einige Millionen Abos der Burda-Zeitschriften über Anzeigen, Beilagen und später mit Begeisterung auch über Online-Aktionen vermarktet. Vertrieb und Marketing in allen Medien – oft in Kooperation mit großen deutschen Unternehmen – haben mich ein Leben lang intensiv beschäftigt. Bei Burda hatte ich auch Gelegenheit, durch die Organisation von Kunst-Events einige Erfahrungen im regionalen Kunstmarkt zu sammeln.

Der Job war spannend, die Tage übervoll. Die Reduzierung meiner Arbeitszeit vor dem endgültigen Einstieg in die Rentenzeit gab mir aber dann 2011 doch noch die Chance, die Räume wieder auf Vordermann zu bringen. Unklar war im nächsten Schritt: wie sollte die ehemalige Werkstatt sinnvoll genutzt werden? Als Mosaik-Werkstatt, als Kunst-Galerie, als Souvenirladen oder, oder…? Keiner in unserer Familie hat ja Erfahrung im Einzelhandel.
In allen Überlegungen, Gesprächen und Versuchen entstand dann ein kunterbuntes Gemisch aus allem, was ich in meinem Kopf vorfand: Kunst und Kunsthandwerk, Mitbringsel, originelle Deko und vor allem witzige und außergewöhnliche Produkte.

Text?Bald musste ich erfahren, dass das Leben im Einzelhandel sehr arbeitsintensiv ist und fast ebenso viel Kraft braucht wie meine frühere Management-Tätigkeit. Auch wurde mir schnell klar, wie wichtig es ist, auf die Wünsche der Kunden zu achten und das Angebot laufend anzupassen. So wuchs das Sortiment zunächst zwar aus meinen Vorlieben, wurde dann aber weiterentwickelt durch die Vorlieben meiner Kunden.

Kommen Sie doch einfach mal vorbei und schauen Sie, was aus dem Abstellraum in der ALTEN WERKSTATT geworden ist!

facebook_logoSie finden uns auch bei Facebook!